Kaleidoskop bis 2019 - Eisgirlsberlin

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Kaleidoskop bis 2019

Bald nur noch Hausmeister in der DESG-Filiale ?
Wird es wohl so kommen ?

Einst bestimmte quirliges Treiben und hasten auf der DESG-Geschäftsstelle in der Münchener Menzinger Straße den Tagesablauf.
Nach dem der Präsident der DESG Gerd Heinze nach langjähriger Tätigkeit im Mai 2016 sein Amt niederlegte, verließ im November 2018 der damalige Sportdirektor und einst erfolgreicher Radrenner Robert Bartko die Gemeinschaft der "Kufenflitzer" auf eigenem Wunsch und jetzt meldet das Präsidium am 7.11.2019 mit der Offerte ihrer Präsidentin Steffanie Teuween einen erneuten Rücktritt.

Aber da schwellte noch irgend wo ein Lüftlein.
Matthias Große, langjähriger Lebensgefährte von Claudia Pechstein und Mitglied im Betreuerstab der Nationalmannschaft ist wegen "verbandsschädigender Aussagen" aus dem Betreuerstab der Nationalmannschaft der Eisschnellläufer rausgeflogen.
Ein versuchter Blick auf die Internetseite der Claudia Pechstein brachte wegen derzeitiger Wartungsarbeiten der Seite keine Kerze zum leuchten.

Was nun Herr Kulik? In Ihrer Funktion als DESG-Sportdirektor liegt vor Ihnen ein großer Scherbenhaufen, der alsbald gekittet werden muß.
Die Saison 2019/2020 befindet sich noch auf der Startgerade.
Viel Glück.
A.
17.11.19

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Paukenschlag bei den Kufernflitzern.

Die Akte Bartko, einst erfolgreicher Radrenner ist noch nicht eingestaubt,
da vermeldet die DESG am 7.11.2019 einen neuen Paukenschlag.
Die Präsidentin des DESG Stefanie Teeuwen tritt mit sofortiger Wirkung zurück.
"Das Präsidium wird entsprechende Schritte einleiten
und bis Ende nächster Woche dazu kommunizieren"
heißt es im Schreiben des Vize-Präsidenten vom 7.11.19 an die Mitglieder der DESG.

Da scheint bei den Funktionären der Kufenflitzer der "Wurm" drin zu stecken.

Nach überraschenen Rücktritt ihres Vorgängers Gerd Heinze, nach Schumacher und Bartko Rücktritt nun Teeuwen.
Am 5.11.18, fast auf den Tag vor einem Jahr hieß es noch aus Inzell:
" Der DESG befindet sich weiterhin im mehrjährigen Prozeß der Neuausrichtung".

Sprachlosigkeit kommt dabei nicht auf, dies hat sich seit der Bekanntmachung der heutigen Trainingsstätte von Claudia Pechstein gelegt.
A.
7.11.19
22.54 Uhr

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Sie haben es geschafft......

Eigentlich ist diese Überschrift kein Aufhänger für undiskutable Tatsachen.
Der Wettkampfkalender 2019/2020 sieht für die einst renomierte Eisschnelllufbahn in Berlin-Hohenschönhausen keinen bedeutenden Bewerb vor, weder national noch international.
Hier, wo einst Helga Haase (Olympia Gold und Silber 1960), wo Jens-Uwe Mai, Claudia Pechstein, Jenny Wolf, Jaqueline Börner, Monique Albrecht Ruhm und Ehre für das Land einbrachten, wird in der laufenden Saison auch noch der letzte treue Eisschennlaufffan vergrault.
An organisatorischen Fragen kann es nicht liegen. Hier haben in den letzten Jahren die Sportfreunde/Innen aus dem Kampfrichterturm bemerkenswert gute Arbeit geleistet.Der Autor dieser Zeilen konnte sich bei Gesprächen bei einem Besuch in den Niederlanden persönlich davon überzeugen.
Der derzeitige Reparatur.- und Neuanstrich scheint aber keine plausible Entschuldigung zu sein.
Inzell wirds schon richten.
Um im Facebook Jargon zu schreiben, von der redseligen Führung der Verbandsspitze bis zum Schlittschuhschleifer müßte man ihnen in Hohenschönhausen zukünftig Hausverbot erteilen.
A
Nov.19

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Nach Schuhmacher, Bartko nun Kulick.

Gestern am Abend in Inzell, die Bewerbe um die ersten Meister der neuen Saison wurden geehrt, Claudia Pechstein avancierte zur Titel - Rekordhalterin mit 37 Gesamt- Erfolge.
Die 46-jährige Berlinerin, einst Kringeldreherin aus Berlin-Hohenschönhausen legte gleich mal mit 7:08,94 Minuten über 5000 Meter eine beachtliche Saison - Zeit vor.
Nach den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang und der Weltcupserie in Minsk verließ der damalige Sportdirektor Robert Bartko (2014 bis 2018) den Verband auf eigenem Wunsch, ..." um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen".
Nun soll es Mattias Kulik richten.
" Die DESG befindet sich weiterhin im mehrjährigen Prozeß der Neuausrichtung" lautete seine Eingangsformel.
Aber diese Floskel kennen wir doch schon, so oder ähnlich lauteten auch schon die Antrittsparolen von Schuhmacher und Bartko, um unsere Kufencracks zum Aufschwung zu verhelfen.

Wir wünschen dem neuen Sportdirektor möglichst bald viel Glück und Erfolg.
A.
5.11.18

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Im Archiv gefunden:

Ankunft der Berliner Kufenflitzer in Geising/Osterzgebirge
zu den DDR -Meisterschften 1953.
Wir erkennen: 8. von links Peter Bühlow, 13. von links der
Autor dieser Zeilen und Rücken zugewandt mit Abzeichen an der Mütze:
Günter Samp (heute Bremen).

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20 Jahre Eisgberlin.
Zwanzig Jahre alt wurden die Eisgirls Ende August 2018.
Die Fotografin Gisela war rühriger Gastgeber zur "runden Feier"
Herzlichen Dank dafür.
Von links nach rechts:
Siegrid, Yvonne, der Autor der HP, Margot,
Karin und Sigrid.

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ISU - Revolution in Sevilla

Am vergangenen Wochenende tagten in der südspanischen Region Andalusien
die Herren im schicken Zwirn mit Krawatten der ISU und revolutionierten den Wettkampfkalender.

Ab der Saison 2020/2021 wird es nur noch eine Weltmeisterschaft pro Jahr geben,
somit entfallen die Titelwettbewerbe im Sprint-, Allround- und auf den Einzelstrecken.

Frage: Haben da die ergrauten Herren der ISU an den Verzicht
ihrer jährlichen Reisen zu den Wettbewerben gedacht ?
A. 6/18


Nachsatz:

Die Präsidentin der DESG, Stefanie Teeuwen,
verfehlte bei der Wahl der Councilmitglieder der ISU mit 44 Stimmen einen der zehn Sitze im ISU- Council.

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Neuntausenster Besucher bei den Eisgirls begrüßt.

Zur Monatswende konnte der Autor dieser Zeilen am Counter erkennen;
in den vergangenen Stunden hat sich der neuntausenste Besucher der Eisgirls eingeklickt.

Vermutungen, die Bildergalerie der letzten Berliner Weltmeisterschaft und das Interwiev
mit den ehemaligen Präsidenten der DESG, Gerd Heinze,waren allein ein Besuch wert,
wurden mir in persönlichen Gesprächen bestätigt.

Eine stolze Bilanz, wie ich meine, zumal man den Gästezähler nicht persönlich beeinflussen kann.
Es ist vom Hersteller wegen eine Sperre eingebaut,
so kann man den Zählerstand durch eventuelles stundenlanges anklicken der Page nicht erhöhen.

Man macht es auch nicht, das wäre ja Selbstbetrug.
In der Planung ist vorgesehen, das WebSite X5 Programm
durch ein deutlich besseres Programm zu erneuern.
Dadurch können Beiträge noch aktueller geschaltet, Grafiken eindrucksvoller gestaltet werden
und vieles mehr eingebracht werden.

A.30.6.16

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Flori beim Eisessen.

Völlig überraschend trafen wir heute am Pankower Bahnhof Heinz-Florian Oertel.
Einst als redegewandter Sportmoderator auf vielen Eisbahnen der Welt ein Garant
für eine sachliche und spannende Übertragung der sportlichen Höhepunkte von der
Friedensfahrt, über zahlreiche Europameisterschaften und Welttitekämpfe bis
hin zu Olympischen Winter.- und Sommerspielen.

A. 10.6.16
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Eisgirl Carmen beim Frühlingsfest.

Am heutigen Samstag trat beim Frühlingsfest in Lehnitz (Oberhavel) unser
Eisgirl Carmen auf.
Sie gab dem fachkundigen Moderator in launiger Art und zur Freude der vielen Zuschauer diesmal einen
Einblick in ihre schauspielerische Arbeit auf der Bühne und beim Film.
Es gab Antworten, warum sie jetzt sooft "Großmutterrollen" spielt,
was hinter den Begriff Casting steckt und signierte zum Abschluß des gelungenen nachmittags ihr Buch
"Im Leben gibt es keine Proben".

Auch gesichtet: Schauspielerin Christel Bodenstein (1960 - 1978 mit Konrad Wolf verheiratet)
und Hans Modrow, ehemaliger Vorsitzender des DDR - Ministerrates.
Danke der Friedrich Wolf Gesellschaft e.V. mit Sitz in Lehnitz.
Atze
14.5.16


Carmen gibt Antworten
Carmen gibt Antworten
v.l.n.r. des Autors ehem. Surfkumpel Horst, seine Frau Sabine,
Bundestagsabgeordneter Harald Petzold, Carmen, Eisgirl Margot.
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Eisgirls wurden volljährig....

Die Eisgirls aus Berlin feierten in den vergangenen Tagen an der Geburtsstätte des DDR - Eisschnelllaufens ihre Volljährigkeit.
Beim Besuch des Hüttenteichs, einst Schnelllaufoval mit 333 Meter Runde,
kreiste ein einsamer Fischreiher seine Bahnen und so blieb es auch nicht aus, i
Erinnerungen an damalige Zeiten zu stöbern.

Was waren das für Zeiten (?),
wie waren denn unsere damals erzielten Wettkampfzeiten (?).

Hier wurde einst der Grundstein für die guten und sehr guten Erfolge der DDR Kufenflitzer gelegt.


A. 5.5.15


Eisgirls am Hüttenteich in Geising ( 3.5.2016 )
v.l. n.r. Gisela Manns, Karin Dlouhy, Sigrid Wienke, Margot Obschernitzki, Siegrid Behrends.
Fotomontage mit freundlicher Genehmigung der Hüttenteichverwaltung: V.B.

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Paukenschlag am Eisoval

Wie der heutigen (25.4.2016) Berliner Zeitung zu entnehmen ist,
wird der langjährige Präsident der DESG Gerd Heinze (73),
nach elfjähriger Tätigkeit als Präsident sein Amt zum 31.Mai 2016
aus privaten Günden nieder legen.

Das nachfolgende Interview verliert deshalb
ganz sicher nicht an Wertigkeit.

Interview mit
Gerd Heinze
Präsident der DESG

Wir verabreden uns zum Gespräch im altehrwürdigen Gastraum des Eisstadions,
gleich hinter dem Eisschnelllauf-Oval, am sogenannten Wellblechpalast, in Berlin - Hohenschönhausen.
Am Nebentisch plaudern Heidemarie Walther - Steiner und Anett Pötsch
(beide Damen sind bei Olympischen Spielen, Welt.- und Europameisterschaften erfolgreiche Starterinnen gewesen).
Hinter uns der Tisch ist von Vätern von Eislaufeleven der Eisbären Berlin belegt,
Drittelpause, zwischenzeitliche Spielauswertung.

Gerd Heinze, Präsident der DESG, einst auch Kufenflitzer zwischen Berlin und Geising,
altersmäßig würde er mit den Eisgirls bestehen können.

Herzliche Begrüßung zwischen uns, anfangs plaudern wir über einstige Seelenbinder - Zeiten, vom 133 Meter "Nudeltopf" und kommen zugleich auf das gewünschte Interwiev.


Eisgirlsberlin:
Wie bewertest du bzw. die DESG, das Abschneiden der deutschen Kufenflitzer bei der vergangenen WM hier vor Ort ?

Gerd Heinze:
Eine Bestätigung, daß wir derzeit keine international konkurrenzfähigen Mehrkämpfer haben.Spitzenleistungen auf den Langstrecken von Patrick Becker und Claudia Pechstein reichen wegen fehlender Schnelligkeit auf den kurzen Strecken nicht aus, um Medaillenplätze im Mehrkampf zu erreichen. Besonders auffällig gegenüber früheren Jahren ist die Leistungsentwicklung auf den Kurzstrecken und die Reduzierung der Endkampfteilnahme von 16, 12 auf derzeit 8 Starter, damit hat sich die Wertigkeit der Kurzstrecken stark gesteigert. Positiv, für die Zukunft, ist das Ergebnis von Roxanne Dufter bei ihrer ersten Mehrkampf WM.

Eisgirlsberlin:
Der Verband hat in Sotschi 2012 bei Olympia erstmals nach 50 Jahren keine Medaillen gewonnen. Olympia in Pyeongchang ist nicht mehr weit entfernt, Peking 2022 liegt noch ein wenig in der Ferne.Wie ist der derzeitige Stand und bieten sich eventuell schon Namen an ?

Gerd Heinze:
In Sotschi haben wir mit 11 Top-ten Plätzen eine gute Leistungsdichte gezeigt, die 4./5. Plätze waren ein Wimpernschlag vom Podest entfernt. Die fehlenden Medaillen sind natürlich bitter und dadurch wurden die erzielten Ergebnisse nicht wirklich registriert.
Die Konsequenzen für eine Neuausrichtung wurden eingeleitet. Der Prozeß wird mehrere Jahre in Anspuch nehmen, besonders ist die schwerer gewordene Nachwuchsgewinnung und Talententwicklung in den Vereinen und Landesverbänden, eine Aufgabe, die über eine bessere Zukunft entscheidet.
Für Pyeongchang werden die derzeit bekannten Nationalkader gezielt vorbereitet, neue Namen sind erst aus dem Förderkonzept der vorhandenen Junioren, für die Spiele in Peking, zu erwarten.

Eisgirlsberlin:
Claudia Pechstein, mit 44 Jahren kein bisschen klapprig, dominierte auch in der vergangenen Saison mit teilweise glanzvollen Leistungen. Ihre Gegnerinnen aus dem deutschen Lager könnten ihre Töchter sein. Wer von den deutschen Frauen glaubst du, kann zukünftig den Abstand zur Weltspitze geringer gestalten ?

Gerd Heinze:
Claudia besitzt keineswegs ein klappriges Niveau, dass kennzeichnen ihre Zeiten und die Top-ten Ergebnisse in der Weltspitze auf den Langstrecken.
Ihre ungebrochene Leidenschaft für das Eischnelllaufen, ihre professionelle Trainings-.und Wettkampfeinstellung, der eigene Anspruch an Höchstleistung und ihre sportliche Lebensweise kennzeichnet eine außergewöhnliche Athletin und sie setzt als Vorbild für die anderen Sportlerinnen Maßstäbe, die von den Jüngeren leider noch nicht erreicht werden.
Gelingt es die professionelle Haltung weiter zu entwickeln, können Sportlerinnen wie z.B. Bente Kraus, Roxanne Dufter, Michelle Uhrig oder Leia Behlau in dieses Leistungsniveau vordringen bzw. es verbessern.

Eisgirlsberlin:
Sablikova, Wüst und Kramer scheinen in eine andere Liga zu laufen, das kann doch nicht alles am Trainingssystem liegen, die Russen sind kaum ins Geschäft gekommen, sie brachten sich eher nur durch ihre leidigen Dopingvergehen ins Gespräch. Bleibt das durch die ISU ungescholten ?

Gerd Heinze:
Sportliches Talent und außergewöhnliche Willenseigenschaften für seine Sportart, kennzeichnen Klasseathleten aus. Der Erfolg basiert jedoch auf funktionierende Trainingssysteme vom Nachwuchs bis zur individuellen Planung im Spitzenbereich. Das erfordert intelligente Trainer und ein wissenschaftliches Umfeld.
Der weltweite Betrug durch Dopingmittel hat dazu geführt, daß hervorragende sportliche Leistungen und diese Athleten mit Zweifel behaftet werden Ein Werteverlust für den Sport.Persönlich spekuliere ich nicht, ich gehe von der Unschuld Vermutung aus, bis das Gegenteilige feststeht.
Durch die Einrichtung von Antidoping Agenturen (WADA, NADA), bestehende Richtlinien in den Verbänden, teilweise durch Gesetzgebungen und Schiedsgerichte wird der Mißbrauch von verbotenen Mitteln zunehmend erfolgreich verfolgt und bestraft. Die ISU verfolgt Dopingvergehen, sie hat hier klare Vorgehensweisen und richtet sich bei der Bestrafung an die Grundregeln der WADA.

Eisgirlsberlin:
Mit Jan van Veen (46) habt ihr einen erfahrenden Couch verpflichtet. Er kommt von der weltbesten holländischen Eislaufschule.Wird jetzt ein deutlicher Oranje - Impuls erwartet ?
Van Veen hat Sport.de.news gegenüber geäußert:" Ich habe hier die große Chance, mit harter Arbeit das Niveau voranzubringen. Ich will Leute besser machen. Und da ist mir die Ausgangsposition egal".
Wünchen wir van Veen dazu viel Erfolg.

Gerd Heinze:
Der Verband hat ihn, für diese Aufgabe zur Gestaltung einer Erfolg versprechenden Verbandsperspektive berufen.Seine Erfahrungen und sein Engagement geben uns Zuversicht.
Danke für die Wünsche zur erfolgreichen Arbeit, das ist natürlich auch unsere Position für seine Aufgabe.

Eisgirlsberlin:
Ich danke für das Gespräch.
Atze

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Weltmeisterschaft 2016 Berlin

Hochwertige Eislaufkost auf Berliner Kufenoval.
Ein absoluter Eisschnelllaufhöhepunkt, nicht nur für Berlin, auch für Deutschland
und darüberhinaus, steht vom 4. bis 6. März 2016 auf dem Eisschnelllaufoval
in Berlin-Hohenschönhausen an.
Weltmeisterschaften, welch ein tragendes Wort,
man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen,
ganz langsam, mit Genuß.

Die Welt schickt die weltbesten Kufenflitzer ins Skating Mekka Berlin.
Laut DESG Internet - Auftritt verspricht der Veranstalter:
- ausverkaufte Eissporthalle (was wohl kaum jemand bezweifelt hätte)
- Highlife während der Wischpausen
- ausgiebige TV Berichterstattung
- fetzige (wörtlich) Moderation
und
- Weltklasse am Start
(was wohl auch kaum Zweifel aufkommen läßt).

Moritz Geisenreiter und Patrick Becker bei den Herren, sowie
Claudia Pechstein und Rosane Dufter bei den Damen
schickt die DESG in Rennen.

Wir wünschen den Aktiven viel Erfolg.

Die Niederländische Mannschaft wird von Sven Kramer und Ireen Wüst angeführt.
Martina Sablikowa wird für Tschechien an den Start gehen.

Der Veranstalter versprach auf seinen Internetauftritt u.a. Highlite's während der Eiserneuerung.
Hier nur ein Beispiel:

" KLeintje Pils"

In den Niederlanden eine Kultband, die seit 1975 als Musikgruppe in Orange an vielen Brennpunkten des Geschehens auftritt.
„Wir freuen uns sehr, dass wir bei der Allround-WM Spielen dürfen“, sagt Ruud Bakker, Macher der niederländischen Kultband „Kleintje Pils“. Die Verantwortlichen der Mehrkampf-Gala in Hohenschönhausen haben sich damit gute Stimmung ins Haus geholt. Denn die Jungs mit den Holzschuhen beherrschen ihr Element – und sind die meistgebuchte Gruppe ihres Landes. Vor zwei Jahren bei den Olympischen Spielen in Sotschi sollte zunächst Einheimische die Eispausen kurzweilig gestalten. Tristesse auf den Rängen – bis Kleintje Pils den Part übernahmen. Aber auch bei Olympischen Spielen, selbst im Sommer oder Fußball-Turnieren geben sie den Ton an, auf dem St. Petersplatz beim Papst in Rom, auf den Champs Elysées vor hunderttausenden Tour-Fans. Doch das I-Tüpfelchen sind ihre musikalischen Ohrwürmer im Eis-Eldorado von Thialf. Und nun Berlin, wo sie in orangener Kluft bestens zu den zahlreichen niederländischen Fans passen werden. Bei der Eisbereitung umrunden sie das Oval, die Zuschauer skandieren, schunkeln. Nicht nur die „Oranjelegioen“: ihr Trompeten- und Posaunen-Sound, alles ohne Playback versteht sich, elektrisiert alle.
Dann vibriert das Sportforum, versprochen.
Aus: Internetseite Veranstalter
Atze
29.2.16

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Resümee

Die Weltmeisterschaften gehören der Vergangenheit an, die Geschichtsbücher sind geschrieben,
die Deutschen verpassten das Podest deutlich.
Die Veranstaltungstage waren eine eindrucksvolle Werbung für den Sport auf langen Kufen.
Sie haben den Kritikern der Altherren-Riege in der ISU deutlich widersprochen,
man möge doch die 10000 Meter bei den Herren und die 5000 Meter bei den Damen
zukünftig aus dem Wettkampf-Programm streichen, denn diese seien nicht zuschauerfreundlich.

Dabei haben die beiden Rennen am Sonntag "Spannung pur" geboten.
Wie hat die alte und neue Weltmeisterin bei den Frauen Martina Sablikova (Tschechien)
im abschließenden 5000 Meter Lauf mit der vielfachen Weltmeisterin
und dreifache Olympiasiegerin Ireen Wüst (Niederlande) Runde für Runde "gespielt",
an Spannung kaum noch zu überbieten und überlief unter tosendem Beifall nach Bahnrekordzeit die Ziellinie.

Ähnlich bei den Herren.
Der packende Zweikampf zwischen den mehrfachen Weltmeistern Sven Kramer,
der Friesländer aus Heereven (Niederlande) und dem Norweger Sverre Lunde Pedersen
über die längste Strecke riß die Zuschauer förmlich von den Sitzen.
Auch ein Lob an die Organisatoren. Ein reibungsloser Ablauf mit viel Serviceleistungen
für die zahlreichen Zuschauer im Oval.

Startreihenfolge, Zwischenstände und mehr lagen am zweiten Wettkampftag ausgedruckt auf den Sitzplätzen.Toll!

Aus deutscher Sicht: Patrick Becker Platz 11 im Mehrkampf, Claudia Pechstein Rang 15,
Geisenreiter und Dufter erreichten nicht den Endkampf.

Da gab es schon bessere Zeiten für die deutschen Kufenflitzer.
Ob das der niederländische Erfolgscoach Jan van Veen als neuer Verbandstrainer der DESG bis 2018 wohl richten kann ?

At.
8.3.16


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Start Zeiten

Top Secret
Hier  handelt es sich nicht um ein Restaurant in Berlin-Adlershof,
auch nicht  um die amerikanische Filmkomödie von 1984,
nein um die Geheimsache der  Anfangszeiten der an diesem
Wochenende stattfindenden Deutschen  Meisterschaften im Sprint und Mehrkampf
auf dem Schnelllaufoval in  Berlin-Hohenschönhausen.

Keine Zeitungsnotiz, sehr schwer zu findende  Links im Netz,
der Autor dieser Zeilen bemühte sich redlich nach  Anfangszeiten fürs Wochenende.

Dank der Objektleitung der Eishalle kam er doch zum Ziel.
In seiner Eröffnungsrede wünschte der Präsident der DESG, Gerd Heinze,
den Aktiven faire Wettbewerbe und gute Resultate.
Er  hätte aber auch jeden Zuschauer persönlich mit Handschlag begrüßen  können,
so wenig Eissportbegeisterte verirrten sich in die wieder  festlich geschmückte Halle.

Resultate gab es aber auch:
Nach  Streckensiegen über 500m (41,16 Sek.) und über 3000m in 4:08,86  Min.führt am ersten Tag
die nun schon 44 jährige Claudia Pechstein.
Steffanie Becker (ECE) unterlag im direkten Vergleich deutlich mit 4:15,51Min.

Am  Rande gesichtet:
Klaus Wunderlich,aumlanger ehemaliger erfolgreicher  Kufenflitzer vom TSC Berlin.
Hans Pricelius, nach überstandener Kur  wieder optimistisch in die zweite Hälfte der Saison schauende Senior,
Gisela, Sigrid und Margot von den Eisgirls, auch Günter Schuchard,  bekannt geworden als erfolgreicher Kufenschleifer.

Er hat sich sicher nicht verirrt, der Weltreisende Amerikaner, mit derzeitigen Wohnsitz in Norwegen,
der so erfolgreiche Trainer Peter Müller (61), Olympiasieger über 1000m von 1976.
Am Rande der Eisbahn plauderte er mit Claudia Pechstein.
Kann man es wagen an eine weitere Zusammenarbeit zu denken?

A. 16.1.16

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Claudia Pechstein:

Fast 44 und so gut wie nie. Titelt die heutige Ausgabe des Berliner Kuriers.
Das Mädel wird immer schneller, macht mit der Konkurrenz auf dem Eis was sie will.

Deutlich der Abstand zur Zweiten Steffanie Becker aus Erfurt.
Mehrkampfwertung : 164,742 Pkt. zu 172,909 Punkte für die bald 44jährige.
Bemerkenswert die 7:00,25 Min. über 5000m und damit nur um 0,92 sec den bestehenden Bahnrekord
von Martina Sablikova (Tschechien) verfehlt.

A. 18.1.16

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Welt Cup

Gute Kost vor leerem Haus. Heute vormittag in Berlin - Hohenschönhausen,
draußen pfeift eisiger Wind um das Hallenoval,
drinnen fein geschmückte Eishalle mit den Fahnen aus 23 Ländern, superschnelles Eis,
hergerichtet von den Mannen um Ottmar Trittel.

Angesagt, und das wissen nur Insider:
" Weltcup der Junioren und Juniorinnen".
Die über 200 Kuferflitzer wissen das zu schätzen.
Oft verkündet die Hallensprecherin nach dem Zielspurt: "Persönliche Bestzeit".
Leider überwiegt die Anzahl der Aktiven die,der wenigen Zuschauer.
Hier waren die künftigen Weltmeister und Olympiasieger am Start,
sie hätten wahrlich mehr Aufmerksamkeit verdient.
Ein kleines Häuflein unentwegter, ehemaliger Eisschnellläufer fand sich am Kampfrichterturm zum Plausch ein,
verglich ihre damals erzielten 1000 m - Zeiten mit den heutigen Resultaten.
Schmunzeln ging durch die Reihen.

A. Nov. 2015

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Auf dem Foto Eisgirl Margot und Eislauflegende Dr. Peter Hoffmann.
A. 28. November 2015

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Geburtstag Carmen

Sonntag Vormittag, volles Haus am Schiffbauerdamm.

Mit einer Matinee aus Anlaß ihres 70-zigsten Geburtstages wurde unser
Eisgirl Carmen Maja Antoni heute vormittag geehrt.

In seiner launigen Festrede stellte Intendant Claus Peymann die Frage,
ob man so eine Matinee nicht fest in den Spielplan aufnehmen sollte,
wer bekommt schon ein Theater am Sonntag so probbe voll!

Heute wurde eine Frau geehrt, die angekommen zu sein scheint,
die bedeutenste Brecht-Interpretin ihrer Generation zu sein.
Im Reigen der Festredner wußte Ines Berben, Chefin von Carmen in "Rosa Roth", zu gefallen.
Die Schwester von Krause und " Mutter Courage",
die unzähligen anderen Rollen zählte Christoph Hein auf
und schwärmte von ihrer hohen Schauspielkunst.

Gregor Gysi verglich der beiden Körpergrößen mit ihren Leistungen
und verweigerte eine Umarmung mit Carmen an der Rampe,
weil er glaube, aus dieser Position nicht mehr aufstehen zu können.

Ein gelungener und für unsere Carmen, ein verdienter Tag.

A. 16.9.2015

Bei der Festveranstaltung auch gesichtet:
Eisgirl Yvonne mit Tochter, Monika Schüler (Vize DDR - Meisterin im Eiskunstlaufen 1961)
mit Ehemann Wolfgang, das Ehepaar Walther, einst erfolgreiches Eiskunstlaufpaar,
Schaupieler Manfred Karge und Tochter von Carmen, Jennipher Antoni.





Carmen bei ihrer Dankesrede
Foto : M.Schüler

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Olympia 2018

Neue Wettbewerbe für die Winterspiele in Pyeongchang 2018.

Bei den Winterspielen in Pyeongchang wird es u.a. auch einen neuen
Wettbewerb im Eisschnelllaufen geben.
So haben am vergangenen Wochenende die Damen und Herren des
Exekutivkomitees des IOC in Lausanne beschlossen, den Massenstart-
Wettbewerb ins Programm zu nehmen.

Tatsächlich keine Neuheit bei Olympia !
1932 bei den Winterspielen in Lake Placid gab es schon einmal einen
Massenstartwettbewerb der Kufenflitzer.
Statistisches Material (wie u.a. Ergebnisse) sind in der Literatur nur schwerlich zu erkunden.

At.10.6.15

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Zweiseitig,

ansprechende Aufmachung,
die Berliner Zeitung dieses
Wochenende.

Zweiseitig gut lesbar, weil verdient.
Die "Antoni", unsere Carmen Maja wird am Sonntag
70 Jahre alt.

Willkommen Carmen im Club der 70jährigen
ehemaligen Kufenflitzerinnen.

Bleib uns gewogen, noch viele Jahre am Brecht-Theater und
erhalte Dir Deine stets fröhliche Seite.

At. 22. - 23.8.15

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Sommertreff der Eisgirls.

Gestern traf man sich im Olivenbaum beim Griechen.
So wurde wieder viel über die Vergangenheit geplaudert,
ein Fotoalbum ab der sechsziger Jahre machte die Runde.

Man schwärmte über die Reisen nach Zakopane, nach Moskau und Gorki,
nannte sich erzielte Resultate und beschrieb noch immer die damaligen Verehrer.

Auch Wettkampftermine (siehe Termine) für die kommende Saison wurden notiert.

Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen:
Ivonne Loquenz, Lieselotte Marwedel, Natascha Liebknecht,
Siegrid Behrens, Gisela Manns, Sigrid Wienke, Margot Obschernitzki, Karin Dlouhy.

A. 20.8.15

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Russlands Stimme in Berlin.

Zu einer überraschenden Begegnung kam es am Montag in Berlin.
Natascha Liebknecht, einst Kufenflitzerin in Berlin, u.a. gemeinsam einst mit den ehemaligen Eisgirls gelaufen,
traf sich im altehrwürdigen Caffee an der Pankower Ossietzkistrasse mit Eisgirl Margot.

So wurde ganz tief in die Vergangenheit eingedrungen,
Erinnerungen an die gemeinsamen Wettbewerbe zwischen Berlin
und Geising, Alma Ata und Gorki wachgerüttelt.

Vergangenes und Aktuelles mit viele Freude erzählt.
Natascha, heute in etwa im gleichen Alter wie die Eisgirls, leiht in Moskau beim einstigen "Sender Moskau" ihre Stimme.
Sozusagen als "Stimme Russlands" geht es hinaus über den Äther.

A. 22.09.14



v.l.n.r. Natascha Liebknecht, Eisgirl Margot

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J.w.d.

also, janz weit draußen, hieß es am vergangenen Freitag bei den Eisgirls aus Berlin.
Über Stock und Stein, über und durch satte grüne Wiesen führte der Weg zum Eisgirl Sigrid.
Hier wurde runder Geburtstag nach-gefeiert und schon über den Eintritt ins bevorstehende
Rentenalter geplaudert. Zuversicht und Optimismus begleiteten die Stunden.

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Kufenflitzer Treffen
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Helga - Haase - Straße

Auf Kufen ins Geschichtsbuch überschrieb der Oranienburger Generalanzeiger
am 7.Juni 2014 eine Erinnerung an die Olympiasiegerin von 1960 Helga Haase.

Darin wird an den Geburtstag vom Pfingstmontag erinnert, sie wäre 80 Jahre alt geworden.
Aber auch an den 16. Juni 1989, hier jährt sich der Todestag zum 25. Mal.

Helga gewann am 20. Februar 1960 in Squaw Valley die olympische 500m
neu im Programm aufgenommene Disziplin in 45,9 sec.

Nun will man entlang der Gehrenseestrasse im neuen Wohnquartier in Berlin-Hohenschönhausen
sechs Straßen an ehemalige DDR - Spitzensportler erinnern.

Auch eine Helga Haase Strasse wird es zukünftig geben.

Ort der Strasse
Laut PHARUS - Plan,
ausgedruckt über das Internet, befindet sich die
Helga Haase Strasse oberhalb der Gehrenseestr.
nahe der Wartenberger Str.
in 13053 Berlin.



Helga Haase, Olympische Winterspiele 1960

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Neue Beschlüsse

FIFA - ISU

Während fern im Land der Weltmeisterschaften in Brasilien die ergraute Eminenz des Weltfußballs tagte,
verabschiedete in Dublin die ISU zahlreiche Veränderungen im Olympiaprogramm der Kufenflitzer.

Hier in Kurzform einige wichtige Beschlüsse :
1. Aufnahme des Massenlaufs ins Programm der OS.
2. Auf den langen Distanzen wird die Anzahl der startenden Läufer
pro Nation auf zwei Läufer reduziert.
                                                    3.Der zweite Lauf über 500m wird wieder abgeschafft.
                                                                                             
Atze
mit MOZ vom 16.6.14

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6666

Diese Zahl muss man wählen, um Braunschweigs freundliche Taxifahrer zu rufen,
eine Postleitzahl dieser Art gibt es im Bundesdeutschen Postbüchern aber nicht,
dennoch, vor wenigen Tagen machte mich Eisgirl-Fan Veikko aus Flandern darauf
aufmerksam, er wäre der 6666 "Klicker" zum Auf
ruf der Home-Page der
eisgirls.berlin.de
Danke für den Besuch und Hinweis und auch ein großes Dankeschön an alle Fans der Seite.

Eine stolze Zahl wie ich meine, der Counter zeigt uns zuverläsig die Besucherzahlen an,
dies wiederum verpflichtet dazu, die Internetseite noch zeitgemäßer und stets aktuell zu bestücken.

A. 17.10.12

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Im Archiv geblättert

Eisgirl Püppi fand in ihren "Sammlungen" einen Bericht
über die Berliner Meisterschaften
im " DER TAGESSPIEGEL" vom 18.01.1947 ( Nr. 11, Beiblatt)

Am Wochenende fanden in der Pankower Pfeilstraße, ein 330 m Oval, trotz starken Schneefalls die Wettbewerbe statt.
Bei den Herren gewann Hermann Kittlaus die 500 m in 48,3 sec, die 1500 m in 2:43,7 min.
Übrigens, der selbe Hermann Kittlaus war in den sechziger Jahren
maßgeblich am sanitären Einbau im Fernsehturm ( 368 m Gesamthöhe) beteiligt.

Walter Drisga spulte die 3000 m in 5:34,4 min. vor Heinz Seelicke runter.
Übrigens der Sohn von Walter Drisga, Peter Drisga, schrieb und betreut noch heute
die 2003 erschienene Ortscronik von Friedrichsthal ( Malz, Oranienburg) .

Bei den Frauen wurde Eva Gleve Meisterin ( 500 m in 57,5 sec, 1000 m in 2:03,3 Min.)
Gerda Glinzer, in den sechsziger Jahren ehrenamtliche Bürgermeisterin von Eichwalde ( bei Königs Wusterhausen)
lief obengenannte Strecken in 59,3 sec + 2:04,5 Min.

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Neujahrstreffen

"Neujahrstreff" der Eisgirlsberlin gestern unter dem Olivenbaum beim "Griechen" in Berlin-Pankow:
v.l.n.r. Margot,Sigrid,Püppi-Brigitte,Carmen-Maja,Karin,Siegrit,Gisela,Yvonne.
at. 27.01.11

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Samstag der 20.Februar 1960

Geschichtsträchtig.

Helga, damals 26 jährig, startete im 2. Paar gegen die Japanerin Hatsue Takamizawa
und erzielte in 45,9 sec. nicht nur eine neue persönliche Bestzeit über die 500 Meter,
auch ein neuer deutscher Rekord sprang dabei heraus.

Aber viel wichtiger; diese Zeit machte Hoffnung auf eine olympische Medaille.
Die Favoriten danach, von Jeanne Ashworth (46,1 sec.), Tamara Rylowa (46,2 sec.)
bis zur Polin Elwira Seroczynska ( 46,8 sec.),
keine Athletin erreichte Helgas vorgelegte Zeit.

Wenig später wurde es Gewißheit;
die erste Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen für die DDR in der gesamtdeutschen Mannschaft
gewann unsere Trainingspartnerin

Helga Haase -

am 20. Februar vor 50 Jahren.

DDR - Journalisten und Berichterstatter für Fernsehen und Rundfunk bekamen von den amerikanischen Behörden
keine Einreisevisa und so ist lediglich ein aus Squaw Valley übertragener Live-Telefonbericht,
gesprochen vom damaligen Eislauf-Generalsekretär Jochen Grünwald über den Siegeslauf von Helga
noch heute ein wertvoller Zeitbericht und irgendwo in den Archiven deponiert.

at.10.02.2010


v.l.n.r.:Natalija Dontschenko ( ehem.UdSSR), Helga Haase ( ehem DDR), Jeanne Ashworth (USA).
Quelle: Aus Olympia 1960.

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Mauer Eindrücke

Beim Besuch der "1000 Mauer - Dominosteine"
November 2009 wurde Eisgirl Margot B. fotografiert.

(FOTO FOLGT)

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Eisgirls auf der BUGA

Eisgirls - Ausfahrt Juni 2009.
Ihre diesjährige "Berlin - Ausfahrt" führte die Eisgirls nach Schwerin.
Vom Bummel durch den hübschen historischen Kern der Stadt an den sieben Seen
bis zum Besuch der Bundesgartenschau, gab es ein reichhaltiges Programm.
Von den blütenreichen Beeten bis zu den Topfpflanzungen auf abgedeckter Rodelbahn,
vom Küchengarten zum Naturgarten, dem Schlossgarten und Ufergarten,
vom Besuch der Blumenhalle bis zum Schwimmsteg, mit Blick auf das wunderhübsche Schloss,
man konnte genießen und tat es auch.

Gojko Mitic wurde zwar auf dem Schlachtermarkt gesichtet,
doch seine Rolle in "Sorbas" gibt es erst später im Schlosstheater.

Wohlverdiente Ruhe nach dem Stadtbummel auf dem Rand des Stierbrunnens im Schlachterhof.

Auf dem runden Schmuckfries die Strophen:
"Von Herrn Pasturn sien Kauh".

at.juni 09

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Eisgirls feierten zehnten Geburtstag

10 Jahre Eisgirls.

Ihren 10-jährigen Geburtstag feierten an diesem Wochenende die Berliner Eisgirls.
Und dies am geschichtsträchtigen Ort.
So wurden am Hüttenteich in Geising Erinnerungen
aus den 60ziger und 70ziger Jahren wach.

Vor vergilbten Fotos im Restaurant „Ratskeller“ und in der einst ehrwürdigen Holzbaracke
am ehemaligen Eisschnelllauf-Oval von „schnellen Zeiten“ geträumt
und der Bergbaude Kohlhaukuppe (heute von den Gästen auch bedingt
durch die vielen Knoblauchgerichte "Knoblauchkuppe" genannt) ein Besuch abgestattet.

Man plauderte über die oft harten Wintereinbrüche und erinnerte sich an die „alte Zeit“.

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Ihre Eintrittskarte bitte ...

Unterm Ladentisch ???
... werden am 2. Februarwochenende dieses Jahres die freundlichen Ordner
an den Toren zum WM ausgeputzten 400m - Oval in Berlin-Hohenschönhausen fragen
- vorausgesetzt man ist im Besitz einer Eintrittskarte.

"Denn die haben die Holländer und Norweger uns förmlich aus den Händen gerissen",
so DESG Präsident Gerd Heinze in der Zeitschrift Sport in Berlin, Heft 1, 2008, auf Seite 8,
und weiter heißt es an gleicher Stelle :" ....auch der Hauptsponsor IMG" hat seine Hände im Spiel.

Also bei IMG nachgefragt. Eine nicht sonderlich gestaltete und wenig aussagende Seite im Internet
zerstäubt alle Hoffnungen auf einen Erfolg zum eventuellen Ticketerwerb.

Als notorisch fleißigen Zeitungsleser und regelmäßiger Besucher von nationalen und internationalen ES-Bewerbe hat der Autor dieser Zeilen bisher keinerlei "Vorverkaufsangebote" erkennen können.

Abschließend ein Tipp an das ausrichtende Org.-Büro:
" Könnt ihr noch ein Einlegeblatt für das WM-Programmheft anfertigen, worin erklärt wird,
warum die Kufenflitzer auf der Wechselgeraden wechseln müssen und wie sich ein Mehrkampfergebnis errechnet ?"

Es ist zu befürchten, das die von IMG verteilten Karten "mit freundlichen Grüßen"
an die Herren Nadelstreifenanzugträger und deren Stöckelschuhe tragenden Damen
auf wenig Verbindungen zum Eisschnelllaufsport verweisen können.

Die startenden Kufenflitzer aus aller Welt hätten mehr Aufmerksamkeit und Beifall verdient.

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Pelagea Wlassowa wird Mutter Courage

Runder Geburtstag.

Stürmischer Beifall, stehende Ovationen als im letzten Bild vor der Pause gestern
im Berliner Brecht-Theater unser Eisgirl Carmen-Maja an der
lang gestreckten Tafel des Fleischers "Zuteilung" genüsslich verzehrt.

Plötzlich und ohne vorherige Ankündigung kam das gesamte Ensemble,
viele Mitarbeiter des Hauses, von der "ehrwürdigen" Kantine bis zu den "Lichttechnikern,
mit Blümchen in den Händen und mit Kochmützen behütet aus den Kulissen und gratulierten zum 60.

Auch auf der Bühne zur Gratulation :
der dienstälteste Theatermacher der Welt, George Tabori (91)
und Schauspielkollegin Ines Berben
Intendant Claus Peymann würdigte in bewegten Worten
und schenkte der Jubilarin unter tosendem Beifall die "Mutter Courage".

Möglichst noch im November, spätestens aber im Dezember soll dies geschehen, schob er nach.
Noch Stunden danach konnte das Geburtstagskind diese erwiesene Ehre kaum fassen.

Der Chronist wagt sich aus dem Fenster und meint :" Jetzt wird (ist) sie eine Weigel".
Auch im Publikum der von allen Schauspielern nicht sonderlich geliebte Theaterkritiker Ernst Schumacher und seine reizende Gattin, die Schauspieler Peter Bause und Jaecki Schwarz u.u.u.

Ein gelungener Abend, unser Eisgirl Carmen spielte sich in eine Höchstform ihres schauspielerischen Könnens,
was keine Vergleiche gestattet.

Herzlichen Glückwunsch liebe Carmen.

at.25.08.05


Carmen beim anschließenden Foyer-Empfang.

(Bilder folgen)

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